Tour des Monats

Bisherige Berichte

TdM Herbst-Special

Die Tour zum Kotzen

Ganz nah – weit weg

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Schottische Highlands oder Bayerisches Oberland?

Statt ultra frühem Aufbruch in DON startete die TdM bereits am Vorabend nach Fall am Sylvensteinspeicher.
Ein bisschen Spa(ss) muss sein. Das Outdoor-Hotel „Jäger vom Fall“ bot uns den passenden Rahmen.

Hinter dem Aussichtspunkt über der canyon-artigen Dürrbachklamm ändert sich der Charakter der Wanderung. Ein nicht markierter Steig führt zur Brücke über die Klamm. Jenseits geht es in vielen Kehren auf deutlichen Pfadspuren hinauf zur verfallenen Kotzenalm.

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Teils war der Pfad kaum erkennbar. In einer Querung verlässt man die Trittspuren, um weglos über einen steilen Grashang zum Gipfelgrat aufzusteigen. Lichte Latschengassen geben den Weg zum Kotzen (1766m) frei.

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An trüben Herbsttagen wie diesen hüllt sich die Natur ein. Aber immer dann, wenn die Sonne durch Wolkenlöcher brach, ergaben sich Kulissen, mit denen Outdoor-Marken werben.

Jenseits des Gipfels öffnet sich weites Almgelände, es war der schönste Abschnitt. Die Route folgt dem Kamm in einen Sattel, der den Kotzen mit dem Stierjoch verbindet. Die Wegfindung ist auch hier nicht ganz einfach. Die Tour wird kaum begangen.

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Die Landschaft wirkte verlassen. Unterwegs trafen wir nur auf Gamsrudel, ansonsten war hier niemand mehr unterwegs.

Die logische Route zieht zum Stierjoch hinauf, um dann den Gratübergang zum Torjoch zu folgen. Wir zogen es jedoch vor, zur Ludernalm abzusteigen. Die Alm ist über Forststraßen erreichbar. Wir werden hier im nächsten Jahr mit dem MTB anknüpfen. Der Gratübergang steht nun auf der Liste.

Resümee:  Tolle, ganz stille Tour für echte Geländefüchse

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