+++ KLETTERHALLE UND GESCHÄFTSSTELLE BIS AUF WEITERES GESCHLOSSEN, WIEDERKEHRENDE TERMINE ABGESAGT (SIEHE KALENDER), TOURENTEILNEHMER WERDEN INDIVIDUELL INFORMIERT +++ Aufgrund der Bedrohung durch Viruserkrankungen +++ Sobald sich die Lage entspannt hat, geht es weiter. Wir halten dich auf dem Laufenden. +++ Bleibe gesund. +++

Berichte

Das wurde aus der Nagelfluhüberschreitung

Da für das Wochenende vom 17. auf den 18. März sehr hohe Temperaturen angesagt waren, ging es wieder nicht zur Nagelfluh.

In Erwartung der hohen Temperaturen habe ich die Abfahrt in Augsburg um 1/2 5 angeregt. (Niemand traute sich wiedersprechen)
Als Ausweichziel habe ich im Bergheim Fotsch im Sellrain ein Quartier gefunden. Allerdings wollte ich nicht erst dort auf Tour gehen, da es dann sicher zu spät für die dortigen Osthänge gewesen wäre.

Unser Ziel war erst mal Gießenbach bei Scharnitz. Um 1/2 7 waren wir dann auch schon unterwegs. Es ging durch die Klamm zu dem weiten Almboden der Eppzirler Alm.
Von hier sahen wir dann auch unser nun feststehendes Ziel, die Scharte über dem Samstagskar. Es lage "nur" ein anfangs sehr breites und dann immer schmäler werdendes Kar von etwa 700 hm vor uns. Da es bis knapp 40 Grad steil war, kamen bald die Harscheisen zum Einsatz.

Endlich oben angekommen, mußte ich feststellen, daß ich die Gruppe eine gute Stunde zu früh aus den Betten geholt habe. Der Firn war noch lange nicht in Sicht, da das Kar gerade eben Sonne bekam.
Oder doch nicht? - Wo eine Westrinne ist gibt es auch oft eine Ostrinne.
Ulli und Thomas konnte ich sofort überreden, erst mal knapp 400 hm im Butterfirn abzufahren.

Gisela und Willy machten es sich derweil im Joch bei Windstille in der Sonne gemütlich.

Als wir dann nach einer viel zu kurzen Abfahrt und entsprechend zu langem Aufstieg wieder alle zusammen waren galt es immer noch etwa eine halbe Stunde zu warten.
Dann konnten wir bei wenige Zentimeter tiefem Firn die Abfahrt genießen.

In Kematen machten wir noch eine kurze Pause, bevor es dann vom Parkplatz im Sellrain die letzten Höhenmeter zum Bergheim zu bewältigen galt.

Da wir dann alle zwischen gut 1500 und knapp 1900 hm hinter uns hatten waren alle froh endlich angekommen zu sein. Im Matsch, in dem die Felle teilweise fast festgesaugt wurden war dieser Anstieg auch noch besonders zäh.

Fotos: Link