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Tour des Monats

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Tour des Monats - Oktober 2017

Zeit zum Wandern

Überschreitung am Veitsberg

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In den Bergen steht der Winter vor der Tür. Große Sprünge sind zurzeit nicht möglich.

So waren wir im bayerisch-tirolerischen Grenzgebiet auf Erkundungstour und entdeckten dabei eine reizvolle Landschaft.

Wer kennt Veitsberg, Frechjoch und Thalerjoch? - Schon bei der Anfahrt über den Ursprungpass nach Landl waren wir allein unterwegs. Das schmale Sträßchen Richtung Riedenberg führt in eine fast verlassene Gegend.

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Der Aufstieg zur Veitsbergalm folgt einem geschotterten Fahrweg, gerade richtig zum Warmlaufen.

Ein Bergsteig führt dann über einen lichten Hang höher. In Kammnähe wurde es stürmisch. Schneegraue Wolken fegten vorbei, Licht und Schatten sorgten für kontrastreiche Bilder. Im Tagesverlauf wurde es freundlicher, es blieb aber kalt.

Am Grat heißt es: Westwärts!
Der freie Blick zum Alpenhauptkamm sorgt für Wow-Effekte. Die Bergkulisse ist wirklich erstklassig. Die große Schau reicht vom Kaiser zum Glocknergebiet, im Süden steht der Venediger, nebendran die Zillertaler, im Westen dominiert der Rofan und dahinter sieht man in den Karwendel.

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Diese Gratwanderung macht gute Laune. Später stellte sich nur die Frage, welcher Gipfel den schönsten Platz zur Brotzeit bietet.

Null Bock? - Das Gelände ist wildreich, wir sahen aber nur Spuren im Schnee.

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Für ein paar Stunden bescherte ein Zwischenhoch klares, herbstliches Licht. Dem Alpenwetterbericht sei Dank, wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort unterwegs. 

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Im Abstieg wählten wir eine weglose Variante zur Thaleralm. Die Almen liegen bereits im Winterschlaf. In den Bergen kehrt jetzt Ruhe ein.

Mit Rückenwind ging es auf Pfadspuren zur Riedebenalm und dann im Zick-Zack durch den Steilwald runter.

Die Tour ergibt eine tolle Runde, die von der Aussicht am Grat lebt. Das Gelände ist nur mäßig steil und an sich problemlos. - Wir werden im Winter mit Schneeschuhen zurückkommen.