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Wassersport - Auf dem Wasser

Spass und Action!

Seit Menschengedenken bewegen wir uns auf dem Wasser, die Gründe sind vielfältig: Nahrungsbeschaffung, Erkundung neuer Welten, Handel, Transport, Flussüberquerung, etc. Die Ursprünge der heute beliebten Wassersportarten kommen aus allen Teilen der Erde, wie Grönland, Nordamerika oder Polynesien.

Eines ist klar, auf dem Wasser unterwegs zu sein garantiert  Freizeitspass und Action für jung und alt!

 

SPORTARTEN · EINSATZGEBIETE · GLOSSAR· SAFETY FIRST · DAV DON


Wassersport

Unter Wassersport werden alle Sportarten, die in oder auf dem Wasser ausgetragen werden, zusammengefasst. Wintersportarten wie Eishockey oder Eislaufen werden nicht zu den Wassersportarten gerechnet, obwohl sie physisch gesehen auch auf Wasser stattfinden. Es wird zwischen Sportarten, die

  • unter Wasser (z. B. Sporttauchen, Apnoetauchen, Schnorcheln, Unterwasserrugby)
  • im Wasser (z. B. Schwimmen, Synchronschwimmen, Kunst- und Turnspringen, Wasserball, eine Disziplin des Triathlons) und
  • auf dem Wasser (z. B. Kanusport, Rafting, Canyoning, Surfen und Wellenreiten, Stand up paddling, Rudern, Segeln, Wasserski)

betrieben werden.

Im nachfolgenden konzentrieren wie uns auf die Sportarten, die in den Alpen und der näheren Umgebung Donauwörths im Wildwasser, auf ruhigen Flüssen und Seen, beliebt sind.


Auf dem Wasser - Sportarten

Kanu

Das Wort Kanu ist im deutschsprachigen Raum der Oberbegriff für Boote, die mit Paddeln in Blickrichtung bewegt werden, auch Paddelboot genannt. Bei Kanus ist das Ruder nicht mit dem Boot verbunden. Die wesentlichen Gattungen sind dabei Kajaks und Kanadier.

Kajak

Das Wort Kajak kommt von dem grönländischen Qajaq (Plural Qajat), einem Paddelboot mit Ursprung in der Arktis, und bezeichnet einen Bootstyp, der mittels Doppelpaddel angetrieben wird. Es handelt sich um ein geschlossenes Boot mit einer Sitzluke, die mit einer Spritzdecke verschlossen wird.

kajak pixabay

Kanadier

Ein Kanadier (auch Canadier) ist ein zumeist offenes Kanu, das sitzend oder kniend gefahren und mit Stechpaddeln bewegt wird. Ursprünglich wurde es von den nordamerikanischen Indianern als Fortbewegungsmittel in den dicht bewaldeten und unwegsamen Gebieten Nordamerikas benutzt.

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Ruderboot

Ruderboote werden in der Regel mit dem Rücken zur Fahrtrichtung gerudert. Bei Ruderbooten ist das Ruder mit dem Bootsrumpf verbunden, während in einem Kanu die Paddel frei geführt werden.

Einsatzgebiete und (alpine) Gefahren

Kajaks und Raftingboote werden im Freizeitbereich meist im alpinen Wildwasser eingesetzt. Canyoning wird in alpinen Bächen angeboten. Kenntnis über den Schwierigkeitsgrad des Gewässers, sowie Gefahren in Folge von Wetterveränderungen (siehe Safety first) können überlebenswichtig sein. 

Kanadier, Ruderboote, Stand Up Paddling-Boards werden meist auf ruhigeren Flüssen und in Seen eingesetzt. Gefahr kann u. a. durch in das Gewässer hängende Bäume und Sträucher, Abschnitte mit geringem Wasserstand, Querbauwerke (Stauseen, Mühlen) oder durch die Passage von Flussrutschen und Untiefen auftreten.

 

Rafting

Rafting (englisch: Raft = Floß) ist eine in Mitteleuropa seit Mitte der 1980er Jahre populär gewordene Freizeitsportart. Bei dieser Wassersportart wird mit einem Schlauchboot ein Wildwasser mit hohem Schwierigkeitsgrad befahren. Für Kinder wird Rafting in ruhigeren Flußabschnitten angeboten. 

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Canyoning

Unter Canyoning (auch Schluchteln, Schluchtenwandern oder Canyoneering) versteht man das Begehen einer Schlucht von oben nach unten. Mittels Abseilen, Abklettern, Springen, Rutschen, Schwimmen und manchmal sogar Tauchen wird die Schlucht in geeigneter Ausrüstung durchquert. Als Erlebnissportart etablierte sich Canyoning Ende der 1990er Jahre in Spanien und Südfrankreich. In den letzten Jahren folgte der Durchbruch auch in den Alpen.

canyoning pixabay

Stand Up Paddling

Das Stand Up Paddling (SUP), auch Stehpaddeln oder Stand Up Paddle Surfing genannt, geht ursprünglich auf polynesische Fischer zurück, die sich in ihren Kanus stehend vor Tahiti auf dem Meer fortbewegten

Ausgeübt wird die Wassersportart in der Regel auf dem Meer, auf Binnengewässern oder langsam fließenden Flüßen. Der Sportler steht aufrecht auf einer Art Surfbrett und bewegt sich mit einem speziellen Stechpaddel fort. Mittlerweile findet man auf dem Markt auch aufblasbare SUP-Boards.

In den letzten Jahren hat sich Stand Up Paddling als Wettkampf- und Trendsportart etabliert.

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Glossar

Eskimorolle

Die Eskimorolle ist eine Methode, um ein gekentertes Kajak oder evtl. Kanadier schnell und ohne Aussteigen zu müssen wieder aufzurichten.

Katarakt

Durch Blöcke oder Felsriegel gebildete Stromschnelle

Kehrwasser

Bereiche im Wildwasser, in denen sich die Strömung flussaufwärts kehrt oder zumindest stark verlangsamt. Diese Umkehr oder Verlangsamung der Fließrichtung des Wassers wird durch Wirbelbildung hinter angeströmten Hindernissen hervorgerufen.

Kenterung / Kieloben

Umkippen eines Bootes. Es schwimmt dann mehr oder weniger stabil auf der Seite. Der Begriff für ein komplett gedrehtes Boot ist kieloben.

Umtragen

Bei Querbauwerken (z. B. Staustufe, Wassertreppe) und schwierigen oder nichtbefahrbaren Passagen wird das Boot ans Ufer gebracht, aus dem Wasser genommen und um das Hinternis herumgetragen. In der Regel sind solche Stellen beschildert.

throwbag wikipedia

Rettungswurfleine

Die Rettungswurfleine, auch (Rettungs-)Wurfsack, ist ein Hilfsmittel bei der Wasserrettung. Sie besteht aus einem Beutel mit Schwimmkörper, in dem 15 – 35 m schwimmfähige Leine, eingenäht ist. Am Ende der Leine befindet sich eine Schlinge, das andere Ende ist fest mit dem Beutel fest verbunden.

 

Safety first

Wer auf alpinen Gewässern unterwegs ist, ist auch alpinen Gefahren ausgesetzt. Bei der Vorbereitung und Durchführung jeder alpinen Unternehmung sind Einschätzung und Kenntnisse der alpinen Gefahren unabdingbar. Befahren von Bächen, Flüssen und Seen bei heftigen Regenfälle, Schneeschmelze und Gewitter sind zu vermeiden. Ferner ist eine Kenntnis über den Schwierigkeitsgrad sowie, die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten vor dem Start obligatorisch. Ausrüstungsgegenstände wie Neoprenanzüge (gegen Kälte) und Schwimmwesten (gegen Ertrinken) sind notwendig.

Wir empfehlen, vor dem Tourbeginn, Wetterberichte und Literatur einzusehen und bei Unsicherheit einen Experten vor Ort zu konsultieren oder zu buchen. Dadurch kann das Risiko minimiert werden, ein Restrisiko bleibt jedoch wie bei allen alpinenen Unternehmungen. Falls die Bedindungen unsicher sind, lieber nochmal selbst reflektieren und abwägen und evtl. auf den Actionspass am geplanten Termin verzichten. Verschoben ist nicht aufgehoben, eine Vertagung ist manchmal der sicherere und bessere Weg.

schwimmwesten pixabay

Ausrüstung

Abhängig von der jeweiligen Spielart des Aufdemwassersports unterscheidet sich der Umfang der Ausrüstung mitunter deutlich.

  • Boot/Board aus Holz, Kunststoff oder Verbundmaterialien, evtl. aufblasbar
  • Neoprenanzug/Surfanzug und Schwimmweste
  • spezielles Schuhwerk (Wassersportschuhe oder Füßlinge)
  • Paddel (abhängig von der Sportarart)
  • evtl. Spritzdecke
  • evtl. Luftpumpe
  • evtl. wasserdichte Box zum Aufbewahren von Erste-Hilfe-Set, Telefon für Notruf, Wertgegenständen, Klamotten, Verpflegung, etc
  • evtl. Klettergurt und Seil

 


Auf dem Wasser unterwegs sein mit dem DAV Donauwörth

In den 1980ern paddelte die Jugend mit vereinseigenen Kanadiern und Kajaks. Derzeit haben wir jedoch keine aktive Gruppe.

Aber unsere Familiengruppe organisiert regelmäßig Flußwanderungen und beim Pfingstlager in Lofer wird von den erfahrenen Guides der Ferienwiese Weißbach des ÖAVs Rafting und Canyoning angeboten.

 

FAMILIENGRUPPE · PROGRAMME


 

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