Blog AlpinCenter

Die Challenge – eine hochalpine Hüttentour in der Venediger-Gruppe mit den Öffis. Das Fazit – die Zug-Buchung über Landesgrenzen hinweg braucht eine gute und geduldige Vorbereitung, der Hin- und Rückweg hat jedoch ohne Verzögerung und pünktlich funktioniert. Die Tour zeigt, die Anfahrt mit den Öffis in die Berge ist eine gute Alternative zum Auto.

Start der Mehrtagestour rund um den Großvenediger war am Hintersee und begann bereits kulinarisch mit einem kleinen Highlight von Kaspressknödel über Kaiserschmarrn. Von dort aus erreichten wir nach 1.200 Höhenmetern die St. Pöltener-Hütte als unsere erste von drei Übernachtungsstationen. Auf dem Weg dorthin erhielten wir gleich zwei kostenlose Wellness-Einheiten: Ein Hagelschauer lieferte uns eine Naturmassage, und der anhaltende Regen spendierte uns ein Fußbad. Eine Runde Müsli nach dem Abendessen ließ uns jedoch die nassen Füße schnell vergessen.

Venedigerrunde 01

Der zweite Tag beinhaltete den Übergang zur Neuen Fürther Hütte über das Sandebentörl auf 2.753 m. Der Abstieg von der Scharte zur Hütte gestaltete sich wider der Touren-Beschreibung alles andere als familienfreundlich. Ursache für die verschärften Bedingungen auf dem Blockgelände war der teilweise fast 50 cm hohe Neuschnee vom vergangenen Wochenende, der für ein paar blaue Flecken sorgte.

Venedigerrunde 02

Ebenso der Übergang von der Neuen Fürther zur Neuen Thüringer Hütte über die Larmkogelscharte am dritten Tag gestaltete sich erlebnisreicher als um diese Jahreszeit (Mitte Juli) zu erwarten. Mithilfe von Schneeketten und tatkräftigen Vorspurern konnten wir auch diese Passage gut meistern. Bei Ankunft an der Hütte belohnten uns zum einen quirlige Schofhebbr (Lämmer) und Murmeltiere als auch ein kulinarischer Hochgenuss der Hüttenwirte mit reichlich Nachschlag. Der letzte Tag erlaubte uns einen landschaftlich großartigen Abstieg in das Habachtal mit zahlreichen Wasserfällen und einem bunten Blumenmeer. (Sonja Baumgartner)

Venedigerrunde 03

Die Sonne und angenehme Temperaturen im Jahr zog es uns wieder in der ersten Aprilwoche nach Spanien an die Costa Blanca oder auch die Costa Azahar - Orangenküste - genannt.

Dieses Jahr stand nicht nur wandern auf unserem Programm. Nach einer größeren Tagestour verbrachten wir einen Tag in Valencia und ließen uns mit dem Touribus durch die wunderschöne, grüne Stadt chauffieren. In der Hafengegend bewunderten wir außergewöhnliche architektonische Leckerbissen.

Bild 2

Die anderen fünf Tage verbrachten wir mit sehr abwechslungsreichen Wandertouren. Sie unterschieden sich nicht nur in der Vegetation, sondern auch in den Geländeformen. Von Schlucht bis Gipfel und Steilküste, die mit einer Höhe von 400 Meter sehr beeindruckend ist.

Fotos       

WANN?

FR/SA | 25-26. NOV | 11.00

Abfahrt Freitag in DON (Schwabenhalle) um 11:00Uhr

WAS?

normale Bergwanderung mit Übernachtung. Insgesamt 1.700 Höhenmeter; ca. 11 Stunden für den Auf- und Abstieg.

BEDINGUNGEN

  • schneefrei im Tal und
  • möglichst keinen Niederschlag

BESCHREIBUNG

FR

Ab Scharnitz mit dem Fahrrad relativ flach 12km am Isarursprung entlang bis zur Kastenalm (wer will kann auch zu Fuß gehen, aber raus der gleiche Weg)

vom "Kasten" zu Fuß weiter bis zum Hallerangerhaus, gemeinsames Kochen und Übernachtung im Winterraum

SA

Aufstieg zur Speckkarspitze über Normalweg, keine besonderen Schwierigkeiten.

Anschließend Abstieg zur Hütte und weiter zu den Fahrrädern an der Kastenalm,

rausrollen bis zum Auto

SCHLECHTWETTERALTERNATIVE 

FR

Von Scharnitz Aufstieg zur bewirtschafteten Pleisenhütte mit Übernachtung

SA 

Aufstieg zur Pleisenspitze, bei miserablem Wetter nur bis zur "Elchhöhle" und Abstieg bis zum Auto

ORGANISATION

Tourenvorschlag von und mit Martin Gambs

ANMELDUNG

alpincenter@dav-donauwoerth.de

Seite 1 von 3