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Berichte

Nationalpark Sächsische Schweiz

Am 11. September fuhren acht DAV-Mitglieder unter der Leitung von Edith Schick mit dem AV-Bus ins sächsische Pirna, um den Maler-Weg im Elbsandstein-Gebirge zu bewandern.

Insgesamt waren acht Etappen zu bewältigen. Zum Start wanderten wir durch das wildromatische Wesenitztal an einigen Mühlen vorbei in Richtung Stadt Wehlen, bevor uns in Lohmen ein Wolkenbruch überraschte und uns zu einem ungeplanten Stopp unter ein schützendes Dach zwang. Im Anschluss schlängelte sich unser Weg durch den Uttenwalder Grund durch einige Felstore hindurch bis zu unserem ersten Etappen Ziel in Stadt Wehlen.

Mit der zweiten Etappe stand dann mit dem Besuch der Bastei gleich ein erstes Highlight unserer Tour auf dem Programm. Bei unzähligen Treppen an- und abstiegen durch die Sandstein Schluchten und Schweden Löcher wurde unsere Fitness erstmals richtig gefordert. Durch sehr schmale Felsschluchten hindurch erreichten wir nach Abstieg vom Hockstein die Burg Hohnstein, auf der wir dann direkt im Schlossgebäude auf der Burg übernachten konnten.

Gruppe in Schlucht

Der dritte Tag führte uns durch schattige Waldwege zur Brandaussicht, von wo man einen großartigen Ausblick auf das Polenztal genießen konnte. Auch auf dieser Etappe mussten wieder zahllose Treppen im Auf- und Abstieg bewältigt werden, bevor wir unsere Pension bei der Ostracher Mühle erreichten.

Am nächsten Tag wanderten wir über den Elbleitenweg in die Schrammsteine, eine langgestreckte, malerisch zerklüftete Felsengruppe. Über zahlreichte Eisenleitern und Treppen konnten wir immer wieder schöne Ausblicke auf die Sandsteinformationen genießen. Nachmittags erreichten wir den „Kuhstall“, das größte Felsentor in der Sächsischen Schweiz und über die Himmelsleiter, die durch eine lange Engstelle führte, gelangten wir dann zu unserer nächsten Unterkunft, der Berghütte Neumannmühle.

Die fünfte Etappe war dann die letzte nördlich der Elbe. Sie führte uns bis zur tschechischen Grenze zum Örtchen Schmilka. Vorbei an einigen Mühlen erreichten wir zunächst das Plateau Goldsteinaussicht, bevor mit dem großen Winterberg der höchste Punkt unserer Rundwanderung erreicht wurde.

Mit der Personenfähre setzten wir dann über die Elbe und starteten so in unsere sechste Etappe. In Reinhardtsdorf konnten wir einen wenig bekannten Schatz entdecken, eine aufwendig im Bauernbarockstil ausgestaltete Kirche, in der sich die ältesten künstlerischen Darstellungen der sächsischen Schweiz befinden. Nach dem Durchschreiten der beiden Elbsandsteinformationen Papststein und Gohrisch erreichten wir im Kurort Gohrisch unsere schöne Unterkunft in der Sennerhütte.

Barbarine

Die vorletzte Etappe von Gohrisch nach Weißig war dann mit 26 km auch unsere längste Teilstrecke. Über den Pfaffenstein und Quirl gelangten wir nach Königstein. Nach einer kurzen Einkehr erreichten wir mit der Festung Königstein eine imposante Burganlage aus dem Mittelalter mit grandioser 360-Grad-Aussicht über das Elbtal sowie zu den Schrammsteinen und Bastei.

Auf der achten und letzten Etappe wanderten wir entlang der Elbe zurück nach Pirna. Zum Abschluss einer tollen Wanderwoche, die Dank perfekter Planung von unserer Wanderführerin Edith Schick ein echter Genuss war, feierten wir im Café Tom Paul mit Eierschegge und Eierlikör das schöne Wandererlebnis. Insgesamt legten wir in den acht Tagen ca. 160 km mit knapp 5000 Höhenmetern zurück.